Liebe Leserinnen und Leser, nächste Woche ist es so weit, dann geht die Corona-Ampel in die Generalprobe. Die gestiegene Zahl der Neuinfektionen in Vorarlberg sei kein Grund zur Sorge, sagt Public-Health-Experte Armin Fidler, welcher der 19-köpfigen …
Vorarlberger Nachrichten | VN.AT
Von Gerold Riedmann, VN Chefredakteur
Liebe Leserinnen und Leser,
nächste Woche ist es so weit, dann geht die Corona-Ampel in die Generalprobe. Die gestiegene Zahl der Neuinfektionen in Vorarlberg sei kein Grund zur Sorge, sagt Public-Health-Experte Armin Fidler, welcher der 19-köpfigen Corona-Kommission angehört. Sie empfiehlt Leitlinien für das Risiko-Instrument. Die Ampelfarbe ergibt sich aus mehreren Parametern. So ist zum Beispiel auch von Bedeutung, ob sich Infektionen und Cluster nachvollziehen lassen. Und das sei momentan der Fall. Landesrätin Martina Rüscher (VP) zufolge würde die Ampel derzeit für ganz Vorarlberg grün leuchten. Für den Experten Armin Fidler sind die gestiegenen Neuinfektionen kein Grund zur Sorge, sagte er im Gespräch mit den VN.
Seit gut zehn Jahren konsumiert ein zweifacher Familienvater Cannabis. Zuletzt wurde ihm seine Sucht allerdings beinahe zum Verhängnis. Das Gras, das er kaufte, war nämlich mit MDMB versehen. Das ist eine Abkürzung für eine lange chemische Verbindung, die ein synthetisches Cannabinoid bezeichnet. Auch Letzteres für Laien unverständlich, führte es in Deutschland immer wieder zum Tod ahnungsloser Cannabiskonsumenten. Als Designerdroge findet es mitunter großen Anklang, die Konzentration des berauschenden Zusatzes ist allerdings schwer abzuschätzen, weshalb es häufig zu gefährlicher Überdosierung kommt. Der 36-jährige, der auch wegen des Verstoßes gegen das NPSG (Neue Psychoaktive-Substanzen-Gesetz) angeklagt ist, wird in diesem Punkt freigesprochen. Der Richter glaubt ihm, dass er von dem Zusatz nichts wusste. Wegen Suchtgifthandels wird er allerdings zu einer Geldstrafe verurteilt.
Vorarlbergs Skigebietsbetreiber warten auf Vorgaben aus Wien und Bregenz. Während sich zahlreiche Vorarlberger mit einem Sprung ins Wasser abkühlen, bringt der nahende Winter den Kopf der Skigebietsbetreiber zum Glühen. Wie kann ein coronagerechter Skiwinter aussehen? Während die Tiroler Seilbahner bereits ein Konzept vorlegen und am Dienstag die Bundesregierung treffen, wartet man hierzulande auf das Treffen mit der Landesregierung am 14. September (die VN berichteten). Lange Schlangen am Lift, Schulter an Schulter im Sessellift; ist das nicht zu gefährlich? Markus Simma, Geschäftsführer der Bergbahnen Damüls: „Im Sessellift und beim Anstehen ist man sowieso im Freien.“ Zudem sei schon jetzt im Sommertourismus die Maske ein obligatorischer Begleiter der Gäste. Auch im Montafon wird mit Maskenpflicht und Sicherheitsabstand in der Wintersaison gerechnet, meint Peter Marko als Geschäftsführer der Silvretta Montafon (SiMo).
Top-Stellen im VN-Karriereteil: Hier finden Sie wiederum ausgewählte Karrierechancen am Vorarlberger Arbeitsmarkt:
PDV – Arzt Allgemeinmedizin (m/w)
IFS – Leitung integrative Arbeitsstruktur (m/w)
Wilhelm & Mayer – Polier (m/w)
Sozialsprengel Rheindelta – Case ManagerIn
LKH Dornbirn - BuchhalterIn
Herzlichst, Ihr
Gerold Riedmann, VN Chefredakteur
g.riedmann@vn.at
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Nichts geht mehr
Die Gastronomie ist nur ein Bereich, den der zweite Lockdown mit voller Härte trifft. Auch für Freizeiteinrichtungen geht bald nichts mehr. »A3 VN/Sams
Im Alarmfall wird Notspital aktiviert
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Sturm auf Corona-Entschädigungen
Bregenz Bereits rund 4300 Anträge mit über 10.000 Betroffenen sind beim Entschädigungsteam des Landes eingegangen, berichtet dessen Leiter Erwin Bahl. Unternehmen, deren Mitarbeiter in Quarantäne sitzen, können vom Staat den bezahlten Lohn zurückholen. Die Zahlen steigen: Immer mehr Menschen...
Todesanzeigen
Martin Moosbrugger
Shirley Candari
Mahmud Taghadossi
Mathilde Zimmermann
Friedrich Heinzle
Helene Bechter
Anton Lecher
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