Liebe Leserinnen und Leser, heute wird Markus Wallner zum alten und neuen Landeshauptmann Vorarlbergs angelobt. Die 31. Gesetzgebungsperiode des Landtags beginnt und mit ihr die zweite Auflage der schwarz-grünen Koalition. Am Dienstag präsentierten W…
Vorarlberger Nachrichten | VN.AT
Von Gerold Riedmann, VN Chefredakteur
Liebe Leserinnen und Leser,
heute wird Markus Wallner zum alten und neuen Landeshauptmann Vorarlbergs angelobt. Die 31. Gesetzgebungsperiode des Landtags beginnt und mit ihr die zweite Auflage der schwarz-grünen Koalition. Am Dienstag präsentierten Wallner und Grünen-Chef Johannes Rauch das Programm für die kommenden fünf Jahre. In den Fokus stellen sie das Miteinander von Wirtschaft und Umwelt: Ein Strategiedialog soll den Konflikt entschärfen, ein Ökokonto den Streit um die Landesgrünzone schlichten. Die Opposition sieht das Programm natürgemäß kritisch. Auch gen Wien schickt die alte und neue Führungsspitze des Landes Grüße. Rauch schlägt Bundesparteichef Werner Kogler vor, in Verhandlungen mit der ÖVP zu treten. „Es kann scheitern. Aber alles auf der Welt kann scheitern. Wer es nicht versucht, kann es nie wissen“, sagt er.
Anders sieht es im Bund aus: Fünf Wochen nach der Nationalratswahl wird auf Bundesebene noch nicht einmal über eine Koalition verhandelt. ÖVP und Grüne sind erst in der Sondierungsphase. Experten haben für die Frage, warum es im Bund weitaus länger geht als in Vorarlberg, verschiedene Erklärungsmuster: Nicht nur, dass Regierungsverhandlungen in Österreich grundsätzlich eher länger dauern. Auch die Unterschiede zwischen den Türkisen und den Grünen sind groß, sagen die Politologen Peter Filzmaier und Fritz Plasser.
Vor der Präsentation des neuen Regierungsprogramms hielt die alte Landesregierung ihre letzte Regierungssitzung ab. Dabei wurde auch wieder an der Landesgrünzone etwas verändert. Denn für Liebherr in Nenzing gibt es nun positive Nachrichten. In der Sitzung wurde einstimmig beschlossen, dass für deren Betriebserweiterung sechs Hektar aus der Landesgrünzone herausgenommen werden dürfen. Vier Hektar wurden als Kompensationsfläche bereitgestellt. Dabei sei auch auf Qualität geachtet worden, heißt es.
Eine andere Führungsperson ist bereits seit einem guten Jahr in Amt. Als Stephanie Gräve als Intendantin des Vorarlberger Landestheaters nach Bregenz kam, stellte sie fest, dass die Publikumsstruktur des Hauses am Kornmarkt einige Bevölkerungsschichten, die selbst im öffentlichen Leben durchaus präsent sind, nicht abbildet. „Ich war überrascht, wie wenig divers das Publikum hier ist“, hält die Theaterwissenschaftlerin im VN-Gespräch fest. Das soll sich so bald wie möglich ändern, denn das entspricht nicht ihrer Vorstellung von Theater.
Wegen versuchter schwerer Körperverletzung sind am Dienstag am Landesgericht Feldkirch zwei ehemalige Besucher eines Bregenzer Lokals verurteilt worden. Anlass war eine Diskussion rund ums Rauchverbot, worauf ein heftiger Streit mit dem Türsteher und mehreren Gästen entbrannte.
Herzlichst, Ihr
Gerold Riedmann, VN Chefredakteur
g.riedmann@vn.at
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